Ich verbinde methodische Tiefe mit praxisorientierter Forschung an der Schnittstelle von Radikalisierung, Fluchtmigration und Raumsoziologie.
Ich bin Soziologe mit über 10 Jahren Erfahrung in verschiedenen Bereichen der quantitativen Sozialforschung. Meine Arbeit verbindet methodische Tiefe mit einem Interesse an praxisorientierten Anwendungen — an der Schnittstelle von Radikalisierungsforschung, Migration und Integration sowie der Untersuchung von Kontexteffekten in diesem Zusammenhang. Ich entwickle und analysiere komplexe Survey-Studien und Erhebungsinstrumente und wende fortgeschrittene statistische Verfahren an — am liebsten mit Python, R oder Stata.
Neben der Forschung habe ich auf unterschiedlichen Niveaus Methoden-Workshops gegeben, in verschiedenen Projekten als statistischer Berater gearbeitet und mehrere Jahre Erfahrung als Freelancer in der Markt- und Meinungsforschung gesammelt. Aus dieser Kombination von Lehre, Beratung und angewandter Forschungspraxis ist ein vielseitiges Skillset entstanden, das ich heute in Wissenschaft und Consulting gleichermaßen einbringe.
Aktuell arbeite ich im Projekt RED (Resettlement: Lebenssituation im Erstzufluchtsstaat und in Deutschland), gefördert durch den EU-Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), zur Aufnahme und Integration von Resettlement-Geflüchteten — in Kooperation mit dem Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Ich berate Forschungsteams, öffentliche Einrichtungen und Organisationen — zu inhaltlichen Fragen ebenso wie zu Methodik und Datenarbeit, jeweils fallabhängig und maßgeschneidert. In bisherigen Projekten habe ich Surveys konzipiert und durchgeführt, Erhebungsinstrumente entwickelt, Datenmanagement und -aufbereitung verantwortet sowie komplexe statistische Analysen umgesetzt.
Offen für Projekte rund um Datenanalyse, Datenmanagement, Surveydesign und -durchführung sowie Evaluation — bevorzugt im Feld meiner Forschung, aber ausdrücklich nicht darauf beschränkt.
Projekt besprechen →Extremismus- und Radikalisierungsforschung: soziale und räumliche Kontexteffekte auf die Anfälligkeit für Radikalisierung; Hate Crimes, Links- und Rechtsextremismus und religiöser Fundamentalismus.
Aufnahme- und Integrationsverläufe von Geflüchteten; Migrationsentscheidungen; Lebenssituation in Erstzufluchtsstaaten und in Deutschland.
Mehrebenenanalyse, Strukturgleichungsmodelle, Faktorenanalysen, Segment-Analysen, Choice-Based-Conjoint- und Vignetten-Experimente, Matching-Verfahren, räumliche Analyse und vieles mehr — in Python, R, Stata oder SPSS.
Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld — RED-Projekt (AMIF, 2024–2027); koopt. Mitglied des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)
Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) — „Spaces of Susceptibility: Social Contexts and Radicalization“
FH Münster, Fachbereich Sozialwesen — Projekte „Digitales Dorfleben“ (BMEL) & „Radikalisierende Räume“ (BMBF); Mitglied des Instituts für Gesellschaft und Digitales (GUD)
Universität Bielefeld
Universität Bielefeld
Promotion „Spaces of Susceptibility“ erfolgreich abgeschlossen.
Neue BAMF-Kurzanalyse zu Startbedingungen nach humanitärer Aufnahme erschienen.
Laufende Arbeit im RED-Projekt zu Resettlement und Integration (AMIF).
Für Anfragen oder Nachfragen zu wissenschaftlicher Beratung, Daten- und Methodenprojekten bzw. Kooperationen — schreiben Sie mir gerne.